Lars Eidinger

Im aktuellen deutschen Rolling Stone, der 250. Jubiläumsausgabe wohlgemerkt, steht meine Reportage über Lars Eidinger, den ich letztes Jahr im Dezember bei einer gemeinsamen Lesung kennengelernt habe. In der Zwischenzeit habe ich drei seiner Stücke und etliche Filme gesehen, wir haben telefoniert, gesimst und uns getroffen und ich glaube, ich habe verstanden, warum es mir wichtig war, über ihn zu schreiben. Weil er mir unter all den Theaterkünstlern und Schauspielern in Attitüde und Wesensart am nächsten ist oder zumindest erscheint. So banal ist das nämlich als Autor: Man sucht sich zuerst die Themen, die man mag und begreift. Und wenn auch nicht vollständig, ein bisschen hab ich Lars Eidinger begriffen. Die Bilder zum Begreifen hat Daniel Josefsohn gemacht.

PS: In derselben Ausgabe übrigens ein perspektivischer und historischer Abriss des anhaltenden Booms von Superhelden-Verfilmungen.

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(Foto: Daniel Josefsohn, courtesy of Rolling Stone Deutschland)