Trailer und erste Stimmen zu “Rosalie”

„Das verdankt Rosalie zunächst der schnörkellosen, fast lakonischen Sprache. Mayer erzählt unaufgeregt und hebt Praam nicht als ein Stück Hyper-Bayern auf den Sockel.[..] Nicht einmal mit diesem historisch aufgeladenen Erzählstrang um das Schloss verhebt sich Mayer. Er erzählt ihn souverän und stimmig aus. Für ein Debüt gelingt ihm damit ziemlich viel.“
– Josef Wirnshofer, Spiegel Online

„Mich erinnert Mayers einseifende Melodik an den frühen Helmut Krausser und an den früh verstorbenen Heiner Link.“
– Jamal Tuschik – Der Freitag

„Trotz vieler heiter-ironischer Bonmots liegt ein dunkler Schatten über […] der von Mayer klug konzipierten Story. Ein lakonischer, lesenswerter Adoleszenzroman.“
– Gérard Otremba, ROLLING STONE

„Manche schreiben über diese Heimatorte auch [..] durchaus lesenswerte Bücher. So wie das neue Buch von Berni Mayer, der sich in seinem neuen Roman „Rosalie“ nicht nur mit seiner eigenen Jugend, sondern mit einer realen Katastrophe und [..] Vestrickungen in die Nazi-Zeit.“
– radioeins

American Blood am 12.09.2016

Das ist ein Thriller von einem jungen Neuseeländer namens Ben Sanders. Er spielt im Breaking Bad-Sehern vertrauten Drogenmilieu von New Mexico. Meine erste Übersetzung eines Romans und ein großes Vergnügen, diesen modernen Westernhelden namens Marshall im Deutschen lebendig werden zu lassen. Mehr hier bei Heyne/Random House.

Better Call Saul

Ab 12. Oktober im Handel: meine Übersetzung vom offiziellen Better Call Saul-Buch von David Stubbs für Heyne Hardcore. Ist ein adrettes kleines Coffeetable geworden, das einen eleganten Übergang zwischen Breaking Bad und seinem Spin-Off schafft und ein paar wirklich gute Gags drin hat. Für mich wars ein wundervoller walk down Breaking Bad memory lane oder auch eine Art Best-Of-Saul.

Sonne geht

Das ist ein Lied aus meiner Geisterstadt-EP, die’s ab heute bei BANDCAMP entweder zu schnorren oder zu kaufen gibt. Entirely up to you, Publikum. Gedreht haben das mit mir Lüder Lindau und Isabella Nadobny. Tausend Dank dafür. Und: alles aus dem Video ist in Schöneberg gedreht. Von der chinesischen Whiskey-Bar bis zur Dorfkapelle, die haben da alles.

Lars Eidinger

Im aktuellen deutschen Rolling Stone, der 250. Jubiläumsausgabe wohlgemerkt, steht meine Reportage über Lars Eidinger, den ich letztes Jahr im Dezember bei einer gemeinsamen Lesung kennengelernt habe. In der Zwischenzeit habe ich drei seiner Stücke und etliche Filme gesehen, wir haben telefoniert, gesimst und uns getroffen und ich glaube, ich habe verstanden, warum es mir wichtig war, über ihn zu schreiben. Weil er mir unter all den Theaterkünstlern und Schauspielern in Attitüde und Wesensart am nächsten ist oder zumindest erscheint. So banal ist das nämlich als Autor: Man sucht sich zuerst die Themen, die man mag und begreift. Und wenn auch nicht vollständig, ein bisschen hab ich Lars Eidinger begriffen. Die Bilder zum Begreifen hat Daniel Josefsohn gemacht.

PS: In derselben Ausgabe übrigens ein perspektivischer und historischer Abriss des anhaltenden Booms von Superhelden-Verfilmungen.

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(Foto: Daniel Josefsohn, courtesy of Rolling Stone Deutschland)